Aktuelles
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| Vereins-Shirts der DAV-Sektion Markt Schwaben | 20.09.2009 - 11:17 Uhr |
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| Aktuelle Informationen zum Restbestand und zur Nachbestellung gibt es HIER | |
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| Frühjahrsskitouren des DAV - Eine geht noch! | 28.04.2012 - 09:32 Uhr |
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| Im Tal blühen Krokusse und Tulpen, Sonnenbrillen und Fahrräder werden poliert und die eine oder andere Eiskugel hat auch schon den Weg aller irdischen Dinge genommen - die Skitourengänger des DAV Markt Schwaben haben ihre Skier allerdings noch längst nicht an den Nagel gehängt. Herrschen doch zu dieser Jahreszeit die allerbesten Bedingungen für Skitouren: Die Lawinengefahr ist bei frühem Start gering und ermöglicht das Befahren steiler Rinnen und Kare, der Schnee reicht in der Regel noch bis ins Tal, und das sonnige Wetter belohnt die Mühen des Aufstiegs meist mit herrlicher Aussicht auf die umliegenden Gipfel. So waren die Wintersportler des DAV in den letzen Wochen beispielsweise in den Stubaier Alpen unterwegs, um den Habicht (3277m) vom Gschnitztal aus zu besteigen - eine anspruchsvolle Unternehmung mit einer Höhendifferenz von 2000 Höhenmetern, bei der kurz vor dem Gipfel eine anspruchsvolle Steilrinne überwunden werden muss. Ähnlich geartet ist die Umrahmung der Ellmauer Halt im Wilden Kaiser, auch diese Tour hat eine Gruppe von Skibergsteigern bei besten Bedingungen absolviert. Unter der Führung von Walter Kressirer gelang auch eine anspruchsvolle Durchquerung der Zillertaler Alpen auf Skiern, bei der die Teilnehmer in unbewirtschafteten Winterräumen übernachteten. Sie erreichten dabei unter anderem die Gipfel der Reichenspitze (3003m) und des Kuchelmooskopfes (3215m). Eher für "normalsterbliche" Wintersportler bzw. -sportlerinnen war die Damenskitour gedacht, die Jürgen Warta vom 17.-18.03. in den Tuxer Alpen durchführte. Stützpunkt war hierbei die Rastkogelhütte, die in einem Gebiet mit großartigen Tourenmöglichkeiten liegt. Die Teilnehmerinnen bestiegen das Kreuzjoch (2346m) und den Rastkogel (2764m). Andere Gruppen waren in der Silvretta bzw. den Berchtesgadener Alpen unterwegs. Für die nächste Zeit stehen noch die Große Reibn, ebenfalls in den Berchtesgadener Alpen, eine Skihochtour durch die Hohen Tauern sowie einzelne Frühjahrsskitouren auf dem Programm. Auch für die, die vom Schnee schon genug haben und sich vor der Haustüre fit halten wollen, ist gesorgt: Ab Ostern treffen sich die Rennradler wieder jeden Mittwoch Abend ab 18:00 bei Foto Daschner zum Radltreff. Es gibt - je nach angestrebtem Tempo - zwei Leistungsgruppen. Interessenten wenden sich bitte an Rudi Urban: (0151-145 729 37). | |
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| Skitourendurchquerung Zillertaler Alpen | 28.04.2012 - 09:28 Uhr |
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Nachdem wir unsere Zillertalerdurchquerung 2009 wegen Schlechtwettereinbruch abbrechen mussten, stand dieses Jahr der 2. Teil der Durchquerung auf dem Programm.Treffpunkt war am Freitag 3.30 Uhr, so dass wir in Breitlahner um 6.00 Uhr morgens (Winterzeit) abmaschieren konnten um den sehr lawinengefährdeten Zustieg zur Berliner Hütte noch in den kalten Morgenstunden meistern konnten. Nach kurzer Brotzeit auf der Sonnenterrasse der Berliner Hütte gings nochmals ca. 1350 HM auf den Schwarzenstein (3368m). Über den Triebensattel und Floitenkees fuhren wir dann zur Greitzer Hütte ab. Hier genossen wir die wilden Abbrüche des Gr. und Kleinen Mörchner bis hin zur Zsigmondyspitze im Westen, sowie den Floitenspitzen u. Gr. Löffler im Süden alleine im wunderschönen Winterraum. Herzlichen Dank an Berni, der für uns das Bier für 2 Nächte über die Berge schleppte. Am Samstag war wieder zeitiger Abmarsch angesagt, da der Übergang zur Kassler Hütte nur bei sicheren Verhältnissen unternommen werden sollte. Insbesondere der steile, ostseitige Übergang vom Lappenkar zum Löffelkar erhält bereits in den frühen Morgenstunden starke Sonneneinstrahlung und auch die Querung der Nordabbrüche im Eiskar sollten vor einer starken Durchfeuchtung der Schneedecke unternommen werden. Wir entschlossen uns nicht auf der Kassler Hütte zu übernachten und noch am selben Tag eine zweite Tagesetappe anzuhängen. So ging es nach Querung unterhalb des Nordpfeilers der Grünen Wand wieder knapp 1000 HM aufwärts über den Östl. Stilluppkees zur Wollbachspitze 3209 m. Im Anschluss stand eine traumhafte Abfahrt in den Sundergrund ins Wirtshaus in der Au (1270 m üNN) bevor. Nach 2 Tagen totaler Einsamkeit waren wir hier die einzigsten Übernachtungsgäste. Hier genossen wir den Luxus einer heißen Dusche und wurden bestens bekocht (Schnitzel, Bier, Übernachtung im Lager (Federbetten) und Frühstück 25 Euro). Der nächste Tag begann etwas zäh (Abmarsch 5.38 Uhr (Winterzeit)): Die Fahrstraße über das Wirtshaus Bärenbad bis oberhalb des Zillergründelspeichers werden, die Ski tragend, auf der geräumten Straße zurückgelegt. Gleich nach dem Stollenausgang (ca. 1900m üNN) wurden die Felle angelegt und wir steigen ostwärts über das Zillerkar auf in die Scharte (3125 m ü. NN) zwischen Wildgerlosspitze und Kuchelmooskopf und weiter leicht abfahrend ins Kuchelmooskees. Von dort waren es nur noch ca. 260 HM zur Reichenspitze (3003 m üNN). Nach einer kurzen Gipfelrast im Nebel, gings wieder zurück zur Scharte noch auf den 2. Dreitausender dem Kuchelmooskopf (3215 m ü. NN) und dann die Westabbrüche der Wildgerlosspitze querend zur Schönachschneid. Hier galt es den einzigen Übergang ins Schönachtal zu finden. Leider versperrte uns hier eine 3m senkrechte Wechte den Übergang so dass wir ca. 50 m zu weit nördlich den Grat passierten. So mußten wir eine sehr steile felsdurchsetzte Flanke mit einem kurzen senkrechten Felsabbruch überwinden, bevor wir die "ersten" Wedelspuren im Schönachkees hinterlassen durften. Traumabfahrt, schöner Pulver, im unteren Teil jedoch sehr matschig und anstrengend talauswärts über Skatingspur nach Gerlos. Insgesamt eine einsame "Must-do-Tour" für anspruschvolle Skihochtourfreunde. Sie sollte jedoch nur von ganz versierten Skihochtouristen nur nach sorgfältiger Planung und lawinensicheren Verhältnissen unternommen werden. Ich denke, Peter Keil trifft den Punkt, wenn er in seinem Buch "Die schönsten Skidurchquerungen in den Alpen" schreibt: "Jeder der die Zillertaltour erfolgreich beendet hat, wird das große persönliche Erfolgserlebnis und die Kameradschaft, ohne die es nicht geht, in Erinnerung behalten". W.K. | |
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| Berchtesgadener Raim | 28.04.2012 - 09:26 Uhr |
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Geplant war die Berchtesgadener Raim. Trotz eher zwielichtiger Wetterbedingungen und Skitourenverhältnissen haben sich 9 Skitourengeher am Freitag 30.03. auf den Weg ins schöne Berchtesgadener Land gemacht. Bei leichtem Schnee/Schneeregen stand am Freitag der Aufstieg aufs neu umgebaute Carl von Stahlhaus auf dem Programm.Da in der Nacht zum Samstag selbst auf 1700 hm Regen einsetzte und der Wind den Regen gefrieren lies an der Schneeoberfläche, waren schlechte Bedingungen in der Früh beim Aufstieg zum Schneipstein anzutreffen. Letztendlich mussten wir den ursprünglichen Plan der Berchtesgadener Raim aufgeben und fuhren ins Tal ab. Kaum waren wir im Tal angekommen, war überwiegend blauer Himmel und Sonnenschein zu sehen. Der Tag war noch jung, und so entschieden sich 5 der 9 Leute noch was daraus zu machen. Das Alternativprogramm waren die Watzmankinder wo wesentlich bessere Verhältnisse vorherrschten. Bei Sonnenschein und bester Laune konnten wir den Tag noch für uns nutzen. Anschließend hatten allen einen Bärenhunger der beim Messnerwirt mit einem sau guden Schnitzel gestillt wurde. | |
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| Südwandschmankerl | 28.04.2012 - 09:08 Uhr |
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| Am Samstag den 17.3 haben wir (Flo, Dominik alias Brownie, Johannes, Melke, Floh) beschlossen bei dem genialen Wetter klettern zu gehen. Wohin? Naja mir war des Südwandschmankerl scho bekannt, und dann haben wir uns um 6:00 getroffen, um uns auf den Weg zu machen. Beim Schweiger haben wir noch die Damenskitourer mit dem Jürgen getroffen. Und ich hab mir noch gedacht: Jetzt no a Skitour, so guad ko doch der Schnee goa nimma sei. Als mir dann in Rottach Egern warn, wusste ich warum die auf Skitour gingen: Uii do liegt ja no Schnee!!! Dies wurde dann auch das Motto der Tour, da wir ständig mit der weißen Pracht in Kontakt kamen. Am Parkplatz, halb mit 1,5 Metern Schnee bedeckt, packten wir unser Zeug aus, und liefen los. Über steile Serpentinen gefüllt mit Schnee stiegen wir auf, und als der Melke das erste Mal im Schnee bis über die Knie versank, war das Gelächter noch groß. Nachdem einer nach dem anderen einbrach, wussten wir was des für ein Geschiss is aus dem Schnee rauszukommen. Irgendwann kamen wir an einen kleinen Bach, den wir einzeln über eine nicht sehr vertrauenserweckende Schneebrücke überquerten. Nach einer kurzen Pause bei einer kleinen Alm, gingen wir weiter durch den Wald. Bei diversem Einsinken haben wir uns die Knöchel am Schnee aufgeschnitten, da ja Sonne haben und bei so einer Hitz geht ma natürlich in der kurzen Hosen aufe. Nach kurzem Versteigen und kraftraubendem Spuren sind wir dann am Sattel angekommen, und konnten bei einer kleinen Brotzeit, den Roß- und Buchstein und die umliegenden Berge im schönsten Sonnenschein bewundern, und unsere nassen Socken auswinden. Zum Glück hat der Brownie seinen Helm noch erwischt, als er sich auf den Weg den Hang runter gemacht hat. Nach der Pause sind wir dann zum Einstieg gelaufen, und da haben wir unsere Rucksäcke deponiert. Der Flo und der Melke sind als erste Seilschaft eingestiegen. Nach ca. 30 Minuten sind wir dann ebenfalls zu dritt eingestiegen. Und der Fels ist einfach schön, vor allem wenn man den ganzen Winter mit Plastik vorlieb nehmen muss. In der Schlüsselseillänge hat der Flo versucht eine Erstbegehung zu machen, hat aber dann doch keine Lust mehr gehabt, und den Quergang zum 3. Stand doch gemacht. Die Sonne war einfach ein Genuss und Temperaturen von etwa 20° machten das Klettern durchaus angenehm. Am letzten Stand lag dann noch etwas Schnee, also musste eine Kiefer herhalten, um die Seilpartner nachzuholen. Dann haben wir erstmal wieder Brotzeit gemacht und die Reste aufgegessen. Natürlich haben wir noch den Gipfel des Buchsteins bestiegen, und im Gipfelbuch gelesen: Südwandschmankerl in 17 min 36 s. Da waren wir ganz knapp drunter ;-) Dadurch dass der Gipfelgrat noch ziemlich verschneit war, sind wir dann abgeseilt, bis der Tube glühte. Eigentlich wollten wir noch eine andere Tour klettern, allerdings wars dann schon relativ spät, deshalb haben wir dann unser Zeug gepackt und den Abstieg angetreten. Derweil hat die Bergwacht noch 2 Bergsteiger vom Klettersteig rausgeholt. Der Abstieg ist definitiv schneller gegangen als der Aufstieg. Allerdings waren die Socken und Schuhe patschnass, was uns nach dem Austieg irgendwie bekannt vorkam. Nach diversen Stürzen und Bauchbremsungen kamen wir wieder zu dem Bach. Die vorherige Brücke war weggeschmolzen, also mussten wir eine noch vertrauenswürdigere Schneebrücke nehmen. Am Auto hab ich dann auch festgestelllt: Ein Abstieg in kurzen Hosen in harschigem Schnee ist nicht wirklich empfehlenswert. Das Resultat waren sehr gut durchblutete Wadln, und blutige Knöchel. Nach der Einkehr beim Restaurant zur Goldenen Möwe, bei dem sich der Flo VIER BicMäc einverleibt hat, traten wir den Heimweg an. Es war ein richtig schöner Tag bei super Wetter, und jetzt wissen wir auch, dass Mitte März vielleicht noch Schnee liegen könnte. | |
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Nachdem wir unsere Zillertalerdurchquerung 2009 wegen Schlechtwettereinbruch abbrechen mussten, stand dieses Jahr der 2. Teil der Durchquerung auf dem Programm.
Geplant war die Berchtesgadener Raim. Trotz eher zwielichtiger Wetterbedingungen und Skitourenverhältnissen haben sich 9 Skitourengeher am Freitag 30.03. auf den Weg ins schöne Berchtesgadener Land gemacht. Bei leichtem Schnee/Schneeregen stand am Freitag der Aufstieg aufs neu umgebaute Carl von Stahlhaus auf dem Programm.