Alpenverein Sektion Markt Schwaben

Skitourenwoche Pyrenäen

Um Ostern haben Lutz G., Susanne M., Edith Z., Alex und Karin H. und Elke und Walter K. eine Skitourenwoche in den Pyrenäen gemacht. Die Gruppe flog am Ostersonntag nach Toulouse und wurde hier von Norbert, dem Bergführer abgeholt, der die Markt Schwabener DAV-Sektionsmitglieder nach Gavarnie in die Pyrenäen chauffierte. Am nächsten Tag stand der Aufstieg zum Refuge Wallon, sowie der „Hausberg“ Pic de lÀlfron (2567m) auf dem Programm. Trotz schlechten Wetters kämpfte sich die Gruppe am Folgetag über den Col d`Arratille und den Col des Mulets zur Oulette Hütte durch. Norbert, Alex und Walter stiegen am Nachmittag noch auf den Petit Vignemale.

Am nächsten Tag stand der Vignemale auf dem Programm. Nachdem jedoch kaum eine Wetterbesserung eintrat, entschloss man sich den westlichen „kleineren Bruder“, den Pic Cerbillona 3247m, anzugehen. Im Anschluß erwartete die Skitourenfreunde eine rassige Skiabfahrt über den Glacier dÒssone durch steile Wandfluchten und ein steiles V-Tal um zurück nach Garvarnie zu fahren/gehen. Nach dem anspruchsvollen Tag mit 22 km Wegstrecke und ca 1780hm empfand man eine warme Badwanne wie einen Wellnesstempel. Ein gutes Essen und süffiger Wein rundeten Tag ab.

Nachdem der Wetterbericht viel Neuschnee und anhaltend schlechtes Wetter prognostizierte konnte unsere weitere geplante Skidurchquerung von Garvanie aus nicht weitergeführt werden. Norbert schlug uns vor, mit dem Auto nach Benasque überzusetzen und noch den Pico de Aneto anzugehen- was wir kurzerhand auch umsetzten. So fuhren wir am Folgetag nach Benasque und stiegen zur Renclusa Hütte auf. Obwohl der Wetterbericht für die Pic Aneto-Region für den Folgetag schönes Wetter prognostizierte, stand wieder ein Nebeltag und Schechtwetter für den Pico Maledeta 3308m an.

Am letzten Tag hatten wir endlich „Wetterglück“ und hatten für den Pico Aneto morgens klares Wetter! Doch der Schein trügte , da nach kurzer Zeit ziemlich starker Wind uns den Weiterweg erschwerte. Es war windig und wir waren mitten in den Wolken, so dass wir die leichte Gratkletterei über Eis- und Rauhreif überzogenen Felsen meistern mussten. Nach rassiger Abfahrt kam kurz vor der Renclusahütte wieder , wie verhext, der blaue Himmel hervor und bei der Abfahrt zum Auto nahmen wir erst richtig die tolle Landschaft und Vegetation wahr.

Eine trotz dem schlechten Wetter beeindruckende Skitourenwoche war zu Ende. Am Folgetag stand der Transfer nach Toulousse an, wo wir noch den Flair der schönen Stadt bei wunderschönem Frühlingswetter genießen konnten, bevor wir den Heimflug antraten.

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